Fachärzte für Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde

Symptome

Leiden Sie an einer behinderten Nasenatmung, Niesattacken, Fließschnupfen oder Kratzen im Hals?

Grundsätzlich reagiert unser Immunsystem bei Allergikern auf bestimmte Stoffe (Allergene) überempfindlich:
Diese Allergene können jahreszeitlich begrenzt (saisonal) sein oder ganzjährig (perennial) auftreten.

Allergene

Pollen dienen der Pflanzenvermehrung und werden mit Blütebeginn durch Wind in der Atmosphäre verbreitet und gelangen so mit der Atemluft in unsere Atemwege. Am häufigsten sind in unseren Breitengraden Baum- und Sträucherpollen (Birke, Erle, Hasel, Esche) sowie Gräser und Getreidepollen anzutreffen.

Hausstaubmilben kommen in Wohnungen und Häusern vor. Bevorzugen warmes und feuchtes Milieu. Schlafzimmer und Wohnräume schaffen optimale Lebensbedingungen. Genau genommen ist nicht die Hausstaubmilbe das Allergen, sondern ihr Kot , der ausgetrocknet als Schwebeteil in der Atemluft eingeatmet wird.

Tierhaare von Haustieren (Katze, Hund, Meerschweinchen und Hasen). Allergene sind auch an den Tierhaaren anhaftender Speichel und Hautschuppen.

Schimmelpilze geben Pilzsporen in die Luft ab. Ganzjährig können Beschwerden in Räumen mit Schimmelpilzbefall auftreten.

Diagnostik

Neben einer allgemeinen hno-ärztlichen Untersuchung einschließlich einer Endoskopie der oberen Atemwege erheben wir bei Patienten mit allergischen Beschwerden eine spezifische Allergieanamnese mittels standardisiertem Fragebogen. Ergänzend können wir eine Messung der Nasendurchgängigkeit durchführen (Rhinomanometrie)

Danach erfolgt eine Allergendifferenzierung mittels Prick-Test, ggf. gefolgt von einer nasalen Provokationstestung.

Außerdem führen wir bei speziellen Fragestellungen Blutabnahmen durch und lassen die Proben in spezialisierten Labors aufarbeiten. (Gesamt IgE, RAST (Radio-Allergo-Sorbent-Test))

Therapie

Zu Beginn der Behandlung werden wir Sie über Ihr Krankheitsbild ausführlich aufklären und informieren. Im Vordergrund der antiallergischen Therapie steht – soweit möglich – die Allergenkarenz.

Bei perennialen Allergien kann ggf. eine häusliche Sanierung sinnvoll sein.

Seit einigen Jahren gibt es gute Möglichkeiten der symptomatischen Therapie dank moderner Antihistaminika und antiallergischer Nasensprays.

Ziel einer antiallergischen Therapie ist nach Möglichkeit die kausale Behandlungsmethode. Dazu dient die spezifische Immuntherapie (SIT – frühere Bezeichnung: Hyposensibilisierung). Hierbei werden dem Körper die entsprechenden Allergene in aufsteigender Dosis zugeführt. Entweder als subkutane Spritze (SCIT) oder als Tröpfchen unter die Zunge (SLIT). Ziel dieser „Impfung“ ist es, die Immunlage des Körpers dahingehend zu verändern, dass eine Toleranz gegenüber dem Allergieauslöser erreicht wird.

Ergänzend können wir bei einer ausgeprägten Nasenatmungsbehinderung eine operative Korrektur der Nasenscheidewand und/oder eine Reduktion der Nasenschwellkörper durchführen.

Diese Eingriffe können je nach Schweregrad der Beeinträchtigung stationär belegärztlich in der Alb-Fils-Klinik Göppingen oder ambulant mit dem Diodenlaser durchgeführt werden.

 

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